Pimp My PENNY – Zwischen Baustaub und Glitzer
Ein Discounter voller Gold und Glamour. Ein anderer, der aussieht wie ein Club. Für die sechsteilige YouTube-Serie „Pimp My PENNY“ wurden zwei Discounter komplett auf links gedreht. Wir haben die Transformation begleitet. Von der ersten leeren Regalreihe bis zum letzten Feinschliff. Mit zwölf Drehtagen, zwei Baustellen und einer Produktion, bei der Stillstand keine Option war.
discounter trifft größenwahn.
Frankfurt gegen Hamburg. Glamour gegen Clubkultur. Leyla Heiter gegen David Puentez. Die Idee hinter „Pimp My PENNY“: Zwei Creator bekommen jeweils einen PENNY-Markt und die Freiheit, ihn nach ihren Vorstellungen neu zu gestalten. Leyla setzte auf Gold, Glitzer, Kronleuchter und eine lebensgroße Statue ihrer selbst. David Puentez alias DJ Pünti machte aus seinem Markt eine Party-Location mit Diskokugeln, LED-Installationen und Club-Vibes. Zwei völlig unterschiedliche Visionen. Ein Battle. Und mittendrin unsere Kameras.

kein skript überlebt eine baustelle.
Ein Drehplan ist auf einer Baustelle eher eine gut gemeinte Empfehlung. Idealerweise wollten wir immer dann drehen, wenn möglichst viel gleichzeitig passiert: viele Menschen auf der Baustelle, verschiedene Gewerke, sichtbare Veränderungen und möglichst viel Bewegung. In der Realität sah es allerdings häufig anders aus. Termine verschieben sich. Böden werden später verlegt. Wände fallen früher als gedacht. Und genau dann, wenn ein Interview laufen soll, entscheidet sich jemand, die Flex auszupacken.
Für uns bedeutete das: keine durchgetaktete Produktion, sondern dokumentarisches Arbeiten mitten im laufenden Umbau. Immer nah dran an den Creatorn, den Entscheidungen und den Momenten, die sich nicht wiederholen lassen. Dafür mussten wir wissen, was auf beiden Baustellen passiert, bevor es passiert. Und trotzdem jederzeit bereit sein, den Plan zu ändern. Denn die besten Szenen standen selten im Drehplan.
12 tage. 2 städte. 6 folgen.
Zwischen Mai und September ging es für unser Team immer wieder nach Frankfurt und Hamburg. Sechs Drehtage pro Stadt. Zwei komplett unterschiedliche Baustellen. Und jede Menge Material, das am Ende eine zusammenhängende Geschichte erzählen musste. Gedreht wurde mit unserem Inhouse-Team und eigener Technik. Kleine Wege, schnelle Entscheidungen, volle Kontrolle über unser Setup. Nicht unbedingt über das, was davor passierte. Während sich die Märkte Stück für Stück veränderten, entstand das Material für sechs Episoden. Mal mitten im Baustellenchaos, mal zwischen zwei Gewerken, mal genau in dem kurzen Moment, in dem plötzlich alles zusammenpasste.
Das Ergebnis: sechs Folgen à rund 15 Minuten und ein Trailer. Zwei Märkte, die mit ihrem ursprünglichen Zustand kaum noch etwas gemeinsam haben.

kein klassischer werbedreh.
„Pimp My PENNY“ ist keine klassische Werbefilmproduktion. Kein kontrolliertes Set, keine perfekt inszenierten Abläufe, keine zweite Chance für den entscheidenden Moment. Stattdessen: echte Menschen, echte Baustellen und zwei Creator, deren Ideen nach und nach Realität wurden. Genau daraus entstand eine YouTube-Serie zwischen Makeover, Reality-TV und Competition. Mit großen Transformationen, kleinen Eskalationen und allem, was dazwischen passiert.
Die ersten Folgen von „Pimp My PENNY“ sind bereits auf YouTube zu sehen. Jeden Dienstag um 17 Uhr erscheint eine neue Episode.

