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Die Geschichte der Werbefilme

Werbefilme sind so alt wie der Film selbst – seit der Erfindung des Mediums gibt es auch Werbespots. Natürlich haben Werbespots inzwischen schon einige Jahrzehnte an Geschichte und Veränderungen hinter sich. Die Werbefilmgeschichte ist gleichermaßen die Geschichte der Medien, Werbespots haben sich immer mitentwickelt und an die aktuellen Gesellschaftsstrukturen und die Kultur angepasst. Wir erzählen euch heute ein wenig von den Big Steps und Veränderungen in der Geschichte der Werbefilme in Deutschland.

Die Anfänge der Werbespots

Werbefilme an sich gibt es seit dem 20. Jahrhundert. Was allerdings erst nur die Menschen, die ins Kino gingen erreichte, erreicht ab Mitte der 50er Jahre fast alle Haushalte: der Fernseher wird haushaltstauglich. Genauer gesagt exakt seit dem 3. November 1956, damals strahlte das Deutschen Fernsehen den ersten Werbespot aus, vom Waschmittelhersteller Persil. Zunächst konnten sich nur große Firmen die Produktion von Werbefilmen leisten, deren Namen brannten sich dann schließlich durch die Werbung in den Köpfen der Menschen ein. Ab Mitte der 1960er Jahre besitzen bereits mehr als die Hälfte der westdeutschen Haushalte ein Fernsehgerät. Bis Anfang der 1970er Jahre wuchs die Zahl der Haushalte mit einem Fernsehgerät um jährlich 1,1 bis 1,4 Millionen und somit konnten sich die Werbefilme immer weiter verbreiten.

Werbung als zeitgeschichtliches Medium

Werbefilme waren immer auf das individuelle Zeitgeschehen und die individuelle Zielgruppe angepasst. So sind für uns heute durch alte Werbespots zeitgeschichtliche und soziokulturelle Ereignisse erfahrbar. Werbung generell hat eine große Macht auf Menschen, die Nationalsozialisten benutzten audiovisuelle Medien ab 1933, um ihre Ideologie zu vermitteln. In den 1950er Jahren werden viele Haushaltsprodukte und -geräte beworben, die Storylines beinhalten immer das damals verbreitete klassische Rollenbild der Frau hinterm Herd und dem Mann, der die Familie ernährt. Ein Meilenstein der Geschichte der Werbefilme war 1984 Apples Werbespot „Why 1984 won’t be like 1984“, der beim Superbowl ausgestrahlt wurde. Mehr darüber erfahrt ihr hier.

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Werbeausgaben im Lauf der Zeit

In der BRD werden 1969 4000 TV- und über 250 Kinowerbefilme hergestellt. Am besten kommen Werbungen an, die interessant oder amüsant sind. Die Werbeausgaben steigen mit dem Verstreichen der Jahrzehnte und Jahre, 1971 investiert die deutsche Wirtschaft über 5 Milliarden Euro in Werbung. Zwischen 1979 und 1994 steigen die Werbeausgaben von bereits 10 auf ganze 26 Milliarden Euro. 2000 erreichen die Werbeinvestitionen 33 Milliarden Euro, zwischen 2000 und 2008 investiert die Werbung 273 Milliarden Euro, 4 mal so viel wie in den 70ern. Große Summen an Geld werden also investiert, um Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen an den Markt zu bringen und im Besten Fall Konkurrenten auszuschalten.

Erfindung der Werbefiguren und Markengesichter

Nach kurzer Zeit wurden unglaublich viele Werbespots gesendet. Dies führte dazu, dass viele Zuschauer schnell gar nicht mehr wussten, um welche Marke es sich bei der eben angesehenen Werbung handelte. Die Werbewirtschaft erfand daraufhin die sogenannte Markenfigur. Frühe Beispiele sind der Bär der Bärenmarke oder das HB-Männchen, später folgten Klementine von Ariel oder Tante Tilly von Palmolive. Mitte der 90er kamen Werbeidole hinzu. Das allgemeine Interesse an Stars und Sternchen nutzten Werbefilmproduktionen ab sofort aus, um diese als Testimonials und prominente Markenbotschafter anzuheuern. Marken erhalten dadurch ein festes Image und Wiedererkennungswert, zusätzlich zu Slogans, Jingles und Look. Beispiele für bekannte Testimonials sind Thomas Gottschalk für Haribo oder große Namen aus der Sportwelt wie Franz Beckenbauer, Jogi Löw oder Boris Becker.

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Das Zeitalter des Internets

1993 prasseln bereits über 830.000 Werbespots auf die Deutschen nieder. Im selben Jahr erhielt auch das Internet rasanten Auftrieb. Internet verbreitet Werbung schneller als je zuvor. Seitdem ist es eine der wichtigsten Medienplattformen für das Marketing eines Unternehmens oder eines Produktes. Es entstehen immer mehr Plattformen, Techniken und Mittel, um Werbefilme zu schalten. Inzwischen gibt es YouTube, Instagram, Snapchat, TikTok und viele mehr. Seit einigen Jahren wird sehr viel Influencer-Marketing betrieben, Profile mit vielen Abonnenten und Reichweite gehen Kooperationen mit Marken ein. Sie stellen gegen Bezahlung deren Produkte oder Dienstleistungen auf Social Media vor.

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Heute gehen Fachleute davon aus, dass jeder von uns jeden Tag mit 10.000 bis 13.000 Werbebotschaften konfrontiert wird. Ohne Medien, viel Kommunikation und Präsenz erreichen die Unternehmen die Menschen schon lange nicht mehr, und sie können die Medien für sich nutzen und professionell lenken. Werbung steht außerdem auch für den Wandel unserer Gesellschaft, sie spiegelt den Zeitgeist der Jahrzehnte wieder. Seit Werbespots auf dem Markt sind, sind sie nicht mehr aus dem erfolgreichen Marketing weg zu denken. Werbefilme prägen uns, bewusst und unterbewusst. Wenn ihr euch noch weiter mit der Geschichte der Werbefilme befassen wollt, können wir euch diese Spiegel Doku empfehlen. Und falls ihr auch einen professionellen Werbe- oder Imagefilm für euer Unternehmen haben wollt, zögert nicht, unsere Filmproduktion zu kontaktieren, wir beraten gern zu Filmproduktionen aller Art!

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URBAN & UNCUT ist ein Full-Service-Kreativnetzwerk und Agentur in Augsburg, München und Berlin das sich auf Filmproduktion spezialisiert hat.

Wir haben als Gruppe von Teenagern angefangen, die über Zäune klettern, Schlittschuh laufen und Filme schauen. Heute lassen wir die Leute in CGI fliegen und filmen für große Kunden.

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